Argumente für den Einbezug der Nachhaltigkeit

Die Kombination alternativer Anlagen mit dem Konzept der Nachhaltigkeit eröffnet interessante Investitionsmöglichkeiten und Strategien. Dieser Investitionsansatz strebt den Schutz und die Steigerung des Anlagewertes an und erzielt gleichzeitig einen substantiellen und positiven Zusatznutzen für die Gesellschaft:

  • Nachhaltigkeit hat sich zu einer wichtigen Renditekomponente entwickelt, getragen von einem starken, Sektor- und Regionen-übergreifenden Megatrend in Richtung:
    • Höherer Ressourcen-Effizienz,
    • Verbesserter Umweltqualität,
    • Produktion natürlicher Ressourcen, und
    • Essentiellen Produkten und Dienstleistungen für unterprivilegierte Konsumenten.

    Sie bietet eine Fülle von Anlagethemen mit bisher wenig bekannten Opportunitäten.

  • EBG‘s Anlagesegmente integrieren diese Faktoren proaktiv. Sie sind als Einzelinvestments und für ein breiteres Portfolio attraktiv, da sich entscheidende Qualitätsmerkmale gegenüber konventionellen Anlageprodukten unterscheiden:
    • Zusätzliche Diversifikation von Werttreibern und Erträgen durch gezielte Anlagen in spezifische Teilsegmente innerhalb eines Sektors (z.B. nachhaltige vs. konventionelle Forstwirtschaft);
    • Ausgewählte Bereiche von nicht kotierten Anlagen mit überdurchschnittlichem Wachstum (zum Beispiel Clean Economy Private Equity);
    • Defensive Anlagen mit regelmässigen Erträgen und tiefen Risiken (zum Beispiel breit diversifizierte soziale Infrastruktur mit tiefem CO2-Exposure);
    • Bedeutender und messbarer nicht-finanzieller Nutzen für die Gesellschaft – im Gleichschritt mit einer marktgerechten, risikobereinigten Rendite.
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  • Nachhaltigkeit dient als hervorragendes Werkzeug im Risikomanagement, das ein integriertes und langfristig ausgerichtetes Denken im Investitionsprozess verlangt. So sind laut Global-Risks-Report 2017 des WEF vier der fünf grössten globalen Risiken mit ökologischen Herausforderungen verbunden.

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